Gemeindefest in Tröbitz

Viel Freude in schöner Gemeinschaft erlebten die Gemeinden Falkenberg, Uebigau und Mühlberg in Tröbitz bei ihrem Gemeindefest.

Am Sonntag, 30. August 2009, 10 Uhr begann unser diesjähriges Gemeindefest in Tröbitz mit einem Open-Air-Gottesdienst. Etwa 180 Geschwister und Gäste versammelten sich auf dem Grundstück unserer Geschwister Tulowietzk, das an einem See liegt. Bei Sonnenschein und 25°C erlebten wir den Gottesdienst, den unser Bezirksältester Mundt hielt.

Als Textwort diente Lukas 18, aus 8 :
"Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?"

Zu Beginn des Gottesdienstes stellte der Bezirksälteste zunächst die Losung des Tages

"Gemeindefest -
macht Gemeinden fest"

in den Blickpunkt.

Kinder-, Jugend-, Männer-, und gemischter Chor umrahmenten den Gottesdienst musikalisch. Die Jugend brachte einige Lieder vom EJT 2009 zum Vortrag.

Nach dem Gottesdienst begann die Jugend mit dem Vortrag der "Tageshymne". Die Idee war im ersten Jugendbeisammensein zur Vorbereitung des Gemeindefestes geboren worden. Einer der Jugendlichen hatte den Gedanken, zu den Örtlichkeiten könnte das Lied "Und am Ende der Straße steht ein Haus am See" von Peter Fox gut passen. So entstand unser 1. Gemeindesong.

Und gleich ging es weiter mit einem großen Auftritt der Kinder.Alles begab sich zum See. Ein Boot, reichlich gefüllt mit den "Jüngern" (Kindern), drohte im hohen Wellengang fast zu kentern (starkes Schaukeln des Bootes). Plötzlich näherte sich eine Gestalt auf dem Wasser (mit Hilfsmitteln). Da redete "Jesus" (Daniel) mit ihnen und forderte "Petrus" (Lucas) auf, zu ihm zu kommen. "Petrus" versank - "Jesus" reichte ihm die Hand und zog ihn heraus. "Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?"

Nach dem gelungenem Auftritt der Kinder ging es zur Mittagsverpflegung, von Profis bereitgestellt.

Der Nachmittag wurde zu vielfältigen Gesprächen genutzt und durch kleine Programme der Kinder und Jugend bereichert. Herausragend ein Sketch der Jugend, der von einem Gleichnis Jesu abgeleitet war.

Wer kennt nicht das Gleichnis vom Schalksknecht? Wer viel Gnade empfangen hat, sollte doch auch mit seinen Mitmenschen gnädig sein. So die Aussage der Bibel. Der Sketch beruhte auf einer zeitnahen Handlung wie es jeden Tag passieren könnte. Ein Junge fährt auf dem Hof mit seinem Fahrrad, obwohl der Vater es verboten hatte, weil das neue Auto dort stand. Wie es kommen sollte, machte er einen Fehler und knallte gegen das Fahrzeug. Oh, ein riesen Kratzer am Kotflügel. Es gab natürlich Ärger aber schließendlich vergab der Vater die Schuld. Kurz darauf stellte der Junge fest, das seine Schwester eine Musik-CD von ihm genommen hatte, und darauf war nun ein Kratzer gekommen. Er stellte sie zur Rede und forderte, sie möge diese CD sofort ersetzen oder er schneidet ihrer Puppe die Haare ab. In Wirklichkeit hörte er diese Musik aber gar nicht mehr und wollte sich nur eine neue CD kaufen. Es kam zur Aussprache mit den Eltern, und er wurde dann doch bestraft, weil er nicht gnädig war.

Für das leibliche Wohl am Nachmittag war mit Kaffee, Kuchen und Eis reichlich gesorgt.

Ein Test zum kirchlichen "Fachwissen" sorgte am Schluss noch einmal für Aufregung und reichlich Freude. Als Preis gab es einen Kuss von hochrangigen Damen des Tages (Ehefrau des Ältesten und Ehefrau des Hirten) - die beiden Frauen überreichten einen sogenannten "Mohrenkuss".

Mit Liedern und Instrumentalvorträgen klang unser Gemeindefest aus und jeder, der dabei war, hatte wohl viel Grund zu Freude und Dankbarkeit.

Ehe wir nach Haus gingen, halfen viele Hände, dass Stühle, Bänke, Altarpatenen und manch andere Dinge wieder an ihren Platz kamen.Dank sei unserem himmlischen Vater für seinen Segen, den Engelschutz und das schöne Wetter, aber auch denen, die diesen Tag vorbereitet, gestaltet und ermöglicht haben.

G.L.

Weitere Fotos: