Schlüsselübergabe für den Kirchenneubau in Torgau

Mit großem Interesse hatten die Glaubensgeschwister der Gemeinde Torgau das Baugeschehen in den vergangenen 11 Monaten verfolgt. Endlich war es soweit: Das neu erbaute Gotteshaus konnte übergeben werden. Unweit der bisherigen Kirche, Naundorfer Straße/Ecke Schmiedeberger Straße, ist eine helle und offene Begegnungsstätte entstanden.


Naundorfer Straße/Ecke Schmiedeberger Straße

Um 11 Uhr war der lang ersehnte Augenblick gekommen: Nach einem Vortrag der Blechbläsergruppe und einer kurzen Begrüßung durchschnitten Apostel Jens Korbien und Architekt Ralf Wilhelmi symbolisch ein Band und gaben für alle Anwesenden den Weg in die Kirche frei.

Als Vertreter des Bauherren, der Neuapostolischen Kirche, begrüßte Bezirksältester Klaus Koselack die Ehrengäste, Vertreter der bauausführenden Firmen, Gäste und Glaubensgeschwister im Kirchensaal.

Architekt Wilhelmi dankte Gott und allen am Bau Beteiligten. An diesem Bau wirkten 22 Baufirmen und 4 Fachbüros mit. Fünf dieser Firmen kamen aus der unmittelbaren Umgebung. Am Verhalten der Bauarbeiter war aufgefallen, dass sich alle bewusst waren: hier entsteht etwas Besonderes, eine Kirche.

Ein Sprecher der am Bau beteiligten Firmen von der Firma Bauputz GmbH Torgau unterstrich, dass ein ruhiges, kollegiales Klima auf der Baustelle geherrscht habe. Material- und Werkzeugklau habe es hier nicht gegeben. Dankbar war er auch für die vorbildliche Zahlungsmoral der Kirchenverwaltung.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Torgau, Frau Staude, hob die Besonderheit eines solchen Bauwerks hervor. Dieser beeindruckend schöne Kirchenbau sei ein Symbol für das Engagement der Neuapostolischen Kirche in der Stadt.Sie sprach von einer hohen Akzeptanz der neuapostolischen Gemeinde in der Stadt, dem ausgeprägten Zusammenhalt untereinander und der Arbeit auf musikalischen Gebiet.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion des Stadtrates, Herr Grimm Over, bezeichnete das Wort aus Psalm 18 " Wer ist ein Fels, wenn nicht unser Gott" als schönes Bild für diesen Tag. Das attraktive Gebäude sei zum Lobe Gottes und zum Besten der Menschen in der Stadt Torgau.

"Die Katholische Gemeinde freut sich mit Ihnen", sagte Pfarrer Schacht von der Katholischen Kirche und stellte das Wort "Maranata", Komm Herr Jesu, in den Mittelpunkt. Neue Kirche, neuer Morgen seien Vorbild für die Vollendung.

Pfarrer Hans-Christian Beer von der Evangelischen Kirche übermittelte die Glückwünsche der evangelischen Gemeinde und die Freude über dieses schöne neue Domizil. "Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst die daran bauen" - "ich denke, der Herr hat an diesem Haus mit gebaut. Gottes Segen möge wie der Sonnenschein über dieser Gemeinde, als lebendiges Gebäude, strahlen."

Nach dem Chorlied "Dich, Gott, loben wir" trat Apostel Korbien mit einem großen symbolischen Schlüssel vor und bedankte sich für die neue Kirche, bei den Festgästen für die wohltuenden Worte, bei den Glaubensgeschwistern für die Geduld, Opfertreue und allem Mitwirken am Kirchenbau. Dann übergab er dem Bezirksältesten Mundt und dem Gemeindevorsteher, Hirten Irsigler, den Schlüssel mit den Worten: "Zum gesegneten Gebrauch dieses Hauses im Natürlichen und auch im Geistigen. Möge hier eine Stätte des Friedens, ein Betanien sein und alle die hier ein- und ausgehen reich gesegnet werden".

Nach einem Glas Sekt hatte jeder die Möglichkeit sich das neue Gebäude anzusehen. Im Foyer und auf dem Kirchengrundstück war für das leibliche Wohl gesorgt.

Ab 13 Uhr nutzten viele Bürger der Stadt und auch Geschwister aus anderen Gemeinden den Tag der offenen Tür zur Besichtigung der neuen Kirche, zu manch schönen Gesprächen, aber auch dazu, den musikalischen Darbietungen des Gemeindechores und verschiedener Instrumentalisten zuzuhören. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sich gut auf dem Kirchengrundstück aufhalten. Auch hier gab es Getränke und Speisen.

Gegen Abend wurde alles für den Weihegottesdienst mit Bezirksapostel Klingler am nächsten Tag vorbereitet.

S.S., Fotos: M.V.

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