Ökumenische FriedensDekade 2011

Die Glocken der evangelischen Stadtkirche läuteten zum ersten ökumenischen Friedensgebet des Jahres 2011, gestaltet durch die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche.

Seit 1980 finden in ganz Deutschland Friedenswochen statt. Daraus entwickelte sich die „Ökumenische FriedensDekade“, die immer am Schluss des Kirchenjahres stattfindet. Sie dauert - wie es der Name sagt - zehn Tage und endet am Buß- und Bettag.

Auch 2011 fanden in Bad Düben während der Ökumenischen Friedensdekade viele Veranstaltungen statt. Sie standen unter dem zentralen Thema „GIER MACHT KR!EG“. Unter anderem gab es sechs Friedensgebete in der evangelischen Stadtkirche, die abwechselnd von verschiedenen christlichen Kirchen und Personengruppen gestaltet wurden. Diese stellten dann ihre Sicht zur Thematik dar.

Erstmals ergab sich in diesem Jahr durch besondere Unterstützung der evangelischen Gemeinde die Möglichkeit, dass die Neuapostolische Kirche solch ein Friedensgebet gestalten konnte. Am 7. November 2011 riefen die Glocken der Stadtkirche zum ersten Friedensgebet des Jahres 2011.

In einleitenden Worten wurden kurz die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen hervorgehoben. Besondere Erwähnung fanden dabei die Jahreslosungen der Evangelischen und der Neuapostolischen Kirche: Beide Kirchen haben zum Beginn des Jahres dazu aufgerufen, Gutes zu tun.

Bezirksevangelist Sigmar Steinacker zeigte auf, dass die Ursachen von Neid und Gier in der Abwendung von Gott liegen. An Beispielen aus der Bibel erläuterte er die Konsequenzen der unterschiedlichen Einstellungen und Verhaltensweisen zu Gott. Wir alle können durch unseren Glauben an Gott, der in der Liebe tätig ist, ein Licht sein in unserer Umgebung.

Die Wortbeiträge wurden durch verschiedene musikalische Darbietungen unserer Kinder, eines Quartetts aus dem Gemeindebereich und gemeinsam gesungener Lieder unterstrichen.

Ein gemeinsames Gebet und der Schlusssegen bildeten den Abschluss des Friedensgebetes.

W.L./ Bilder: Thomas Jentzsch