Jugendgottesdienst in Elsterwerda

Der Jugendgottesdienst am Sonntag, 6. Mai 2012 in Elsterwerda bot Gelegenheit, die diesjährigen Konfirmanden im Kreis der Jugend des Kirchenbezirkes Torgau willkommen zu heißen.

Am Sonnabend, dem 5. Mai traf sich ein Teil der Jugendlichen zu einer Jugendstunde in unserer Kirche in Elsterwerda und bereitete sich mit den Jugendbetreuern in einer Gesprächsrunde auf den bevorstehenden Jugendgottesdienst vor. Danach stellten sie die Bänke in der Kirche so, dass alle Jugendlichen möglichst nah am Altar sitzen sollten.

Der Jugendgottesdienst mit Priester R. Malle für den Kirchenbezirk Torgau fand dann am Sonntag in Elsterwerda statt. Kurz vor dem Gottesdienst wurden einige Gedanken zu den Davidworten Psalm 55, 2 „Gott höre mein Gebet und verbirg dich nicht vor meinem Flehen“ vorgelesen.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort:

Matthäus 8, 23–26

„Und er [Jesus] stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Er aber schlief. Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.“

Der Gottesdienst wurde mit dem Gedanken eröffnet: Jesus kehrt in unsere Herzen ein! Er wird wiederkommen, für dich und für mich. Diese Gewissheit löst in uns eine Freude aus, denn wir alle werden gemeinsam beim Herrn sein.

Aber der Weg dahin ist nicht immer leicht, deswegen sind Gebetserhörungen für uns sehr wichtig, denn sie unterstützen unseren Glauben und geben uns Kraft. Es ist wichtig, solche Erlebnisse zu erkennen. Oft werden sie leider nicht wahrgenommen.

In dem Textwort ging es um eine Begebenheit auf See. Jesus war mit seinen Jüngern mit einem Boot unterwegs. Die Jünger hatten Angst vor den Wellen und Jesus schlief.

In vergleichbaren Situationen sehen auch wir oft keinen Ausweg, man handelt impulsiv und trifft dann falsche Entscheidungen, da der Weitblick und die Ruhe fehlen. Doch Ruhe ist in solchen Situationen wichtig, wie bei Jesus. So wollen auch wir in solchen Lebenslagen Ruhe bewahren und fest auf den allmächtigen Gott vertrauen. Er hat jeden von uns lieb und ist immer für uns da.

Nach dem Gottesdienst stellte Priester M. Kramer als Vertreter des Bezirksjugendbetreuers die Konfirmanden des Jahres 2012 vor und hieß sie im Kreis der Jugend des Kirchenbezirkes Torgau herzlich willkommen.

R.K.