Vorstehersonntag im Kirchenbezirk Torgau

Die Vorsteher des Kirchenbezirkes Torgau und ihre Frauen erlebten am 9. September einen Sonntag gemeinsam in Dommitzsch.

Dommitzsch ist eine Gemeinde mit historischem Hintergrund. Bereits 1894 gelangte das Zeugnis vom apostolischen Glauben nach Dommitzsch. Ab 1896 fanden dann erste Gottesdienste in Wörblitz und Dommitzsch statt. Somit ist Dommitzsch die älteste Gemeinde im heutigen Kirchenbezirk Torgau.

Den Gottesdienst am Vormittag des 9. September 2012 hielt der Bezirksälteste Mundt. Als Bibelwort diente Matthäus 13, 45.46:

„Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“

Die Perle ist für uns heute das Evangelium Jesu Christi. Wer in inniger Gemeinschaft mit Christus steht, der verkauft alles was hinderlich ist, um in Zukunft ewige Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn zu erlangen. Was könnte hinderlich sein: Zweifel am Wirken Gottes, Verbitterung und das nicht Einverstandensein mit den Wegen Gottes, die er uns Christen zugedacht hat. Der Rat war, immer wieder daran zu arbeiten, hinderliche Dinge in unserem Leben beiseite zu schieben und uns im Glauben zu bewähren.

Die Dommitzscher Glaubensgeschwister freuten sich, gemeinsam mit den Vorstehern diesen Gottesdienst erleben zu können. Im Besonderen freute sich die Dirigentin Schwester Mundt. So viele Sängerinnen und Sänger hatte sie schon lange nicht mehr im Chor.

Zum Mittagessen trafen wir uns dann in der gemütlichen Gaststätte ,,Zum Fuchsbau“, wo es schmackhafte Hausmannskost gab. Anschließend wollten wir zum Dahlenberger Stausee fahren. Leider verhinderte ein Fahrradrennen dieses Vorhaben. Deshalb fuhren wir kurzerhand ins Waldbad Dommitzsch. Dort konnten wir bei sonnigem Wetter ein wenig entspannen und die Zeit für Gespräche nutzen. Zurück in der Gaststätte gab es noch Kaffee und von den Geschwistern der Gemeinde Dommitzsch gebackenen Kuchen.

Ein herzliches Dankeschön an den Vorsteher Priester Rögner und dessen Frau, die diesen Tag für uns organisiert hatten! Als besonderes Abschiedsgeschenk erhielt dann noch jeder Vorsteher ein Glas selbst hergestellten Honig aus der eigenen Hobbyimkerei.

F.K.; Bilder W.W.