Kinderfreizeit im Kirchenbezirk Torgau

Am Samstag, dem 8. September war es wieder soweit, für alle schulpflichtigen Kinder des Kirchenbezirkes Torgau fand eine Kinderfreizeit statt.

Voller Vorfreude trafen sich ca. 40 Kinder mit einigen Eltern und Betreuern im schönen Landhaus Gröden. Nach der Zimmerverteilung und den obligatorischen Belehrungen konnten es die Kinder kaum erwarten, Gebrauch von den sportlichen Angeboten auf dem großzügigen Gelände zu machen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgte eine interessante, geführte Waldwanderung zur höchsten Erhebung Brandenburgs, dem Heideberg. Sogar ein Skilift und eine Sprungschanze waren zu bewundern. Auf dem Heideberg konnte der Heidebergturm bestiegen werden und so mancher konnte bei guter Fernsicht seine Heimatgemeinde entdecken. Manches konnte in und von der Natur neu gelernt werden.

Bei Sport und Spiel verging die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug. Zur Wurst vom Grill haben die Kinder leckere Salate selbst zubereiten können. Nach dem Abendessen wurde mit Bastel- und Malarbeiten der Altarschmuck für den Sonntagsgottesdienst vorbereitet. Der Übergang zur Nachtruhe gestaltete sich dann wie erwartet schleppend. Schließlich hatte man ja viel erlebt und es gab noch einiges zu erzählen.

Nach dem Frühstück am Sonntag ging es an die Vorbereitung des Gottesdienstes. Lieder wurden noch einmal gesungen und der Altar wurde geschmückt. Zu dem Bibelwort Matthäus 21,28

„Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg.“

wurde einiges, was im Weinberg wächst, auf Zettel geschrieben und in den Altarschmuck integriert.

Der Gottesdienst selbst fand als Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände des Landhauses statt. Hier konnten am Sonntagmorgen auch noch einige Kinder und Eltern begrüßt werden, die die Nacht nicht im Landhaus verbracht hatten. Im Gottesdienst wurde auf die Arbeiten im Weinberg hingewiesen, die zu einer guten Ernte führen. Mit Eifer und Begeisterung waren die Kinder in den Gottesdienst eingebunden und konnten erkennen, dass bis zur „Ernte“ der Seele auch Pflege und „Unkrautbekämpfung“ nötig sind.

Nach einem kleinen Imbiss fiel es den Kindern und Eltern schwer, Abschied zu nehmen. Die Freude über das Erleben stand ihnen im Gesicht geschrieben.

G. und F. L.