Gottesdienst für das „Mittelalter“

Sonntag, der 13. Oktober 2013 war für die Glaubensgeschwister im Alter zwischen 40 und 60 Jahren – also das „Mittelalter“ – aus dem Kirchenbezirk Torgau ein besonderer Festtag.

Diese Altersgruppe ist wesentlicher Bestandteil des aktiven Gemeindelebens und hatte den Wunsch geäußert, einmal besonders erfreut und gestärkt zu werden. Deshalb hatte der Bezirksälteste die betreffenden Glaubensgeschwister für den zweiten Sonntag im Oktober in die Kirche Bad Liebenwerda eingeladen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet vom Chor und von einem kleinen Orchester. Dieses setzte sich aus Instrumentalisten zusammen, die vor 25 Jahren im damaligen Jugendorchester spielten.

Als Bibelwort für den Gottesdienst am Vormittag diente Philipper 4, 4.5:

„Freuet euch in dem Herrn allewege und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!“

Bereits beim Verlesen dieses Wortes war dem Bezirksältesten die Freude über Gemeinschaft mit den anwesenden Gottesdienstbesuchern deutlich anzumerken.

Abgeleitet vom Bibelwort wurde die Predigt dreigeteilt:

Zunächst diente der Bezirksälteste und führte Gedanken aus zu dem Aufruf des Apostels Paulus: „Freuet euch!“

Danach folgten einige Liedvorträge des Chores.

Im zweiten Teil der Predigt äußerte Evangelist Kellert Gedanken zu dem Aufruf: „Eure Güte lasst kund sein allen Menschen!“

Anschließend spielte das Orchester einige Stücke wie zum Beispiel „Singt Dankeslieder“ (Musik von Edward Elgar) und „Ich bete an die Macht der Liebe“ in einem schönen Arrangement.

Im dritten Teil der Predigt führte der Bezirksevangelist Gedanken aus zu dem Ausruf: „Der Herr ist nahe!"

Nach dem Gottesdienst blieb man noch zusammen. Gemeinsam wurde ein Imbiss eingenommen. Im weiteren Verlauf wurden noch manche Gedanken über den Gottesdienst ausgetauscht und Glaubenserlebnisse erzählt. Es war wohltuend, wieder einmal mit denen intensiveren Kontakt zu pflegen, die man aus der Jugendzeit kannte. Es wurden nicht nur alte Erinnerungen geweckt, sondern auch neue Motivation erzeugt. Die Spieler des „alten“ neuen Orchesters werden auch in der Zukunft weiterhin zusammenkommen, denn wir brauchen Motivation!!!

Freudig und gestärkt verabschiedeten sich am Nachmittag alle voneinander und traten den Heimweg an.

Bilder: F.L.,E.R. ; Text :V.D.