Abend der offenen Kirchen 2015

Auch in diesem Jahr fand ein Abend der offenen Kirchen der drei Falkenberger Kirchen statt.

Schon im Leitwort der Einladung ging Pfarrer Bechler auf die großen Möglichkeiten ein, die sich durch offene Türen ergeben.

Der Abend begann in der neuapostolischen Kirche mit der Begrüßung und dem Eingangsgebet unseres Hirten.

In den Begrüßungsworten aller 3 Vertreter der Falkenberger Kirchen ging es nicht darum, wer der Größte und Wichtigste ist, sondern welche Gemeinsamkeiten in den christlichen Kirchen da sind: derselbe Gott, derselbe Erlöser und der gleiche Heilige Geist. Auch im gemeinsamen Singen ging es nur um Preis, Anbetung, Lob und Dank unter dem Motto: „Lobt Gott einmütig mit einem Munde!“

In der evangelischen Kirche ging Pfarrer Bechler nochmals auf offene Türen und offene Räume ein. Das Glockengeläut um 18.00 Uhr war gut vernehmbar und sollte zur Besinnung und zum Gebet anregen. Die Orgelstücke und die Ausführungen des Pfarrers passten zu dem Motto „Klang & Raum“.

Als wir bei der katholischen Kirche ankamen, begann es heftig zu regnen. Schnell wurde alles unter die Zeltdächer gebracht. Je mehr Gäste kamen, um so enger wurde es unter den schützenden Dächern. Mit Geduld und gutem Willen ist es auch in der Enge gut auszuhalten. Bei schmackhaften frisch gegrillten Bratwürsten, belegten Schnitten und verschiedenen Getränken konnten wir uns wunderbar unterhalten.

Eines ist mir an diesem Abend jedoch aufgefallen: Hauptaufgabe der Kirchen ist die Seelenpflege. Gutes tun, dem Nächsten helfen usw. können auch Organisationen, Gemeinschaften, Parteien oder sogar Ungläubige, nicht so die Seelenpflege.

Wie reich gesegnet sind wir in dieser Hinsicht. Wir haben viele Seelsorger, wenn auch nicht fehlerfrei und wunschgerecht, aber immer da, wenn wir sie brauchen.

E.B.