Mit Mose durch die Wüste

Endlich war sie wieder da – die Kinderfreizeit. Die Schulkinder des Kirchenbezirkes Torgau trafen sich am Freitag, dem 9.September 2016, bei herrlichstem Sonnenschein in der Täubertsmühle (bei Bad Liebenwerda) und erlebten ein erlebnisreiches Wochenende.

Wie staunten wir alle, als wir bei der Erkundung des Geländes die vielen Spaß-, Sport- und Spielmöglichkeiten entdeckten. Nach einem üppigen Abendessen wurden wir in altersspezifischen Andachten auf unsere morgige „Wüstenwanderung“ eingestimmt.

Am nächsten Tag konnten wir auf unserer Wüstenwanderung, an verschiedenen Stationen, den Lebensalltag des Volkes Israels ein wenig nachempfinden. Die Sonne brannte auf uns nieder und wir hatten Durst. Da kosteten wir bitteres Wasser. Oh welchen Glauben musste Mose in diesem Moment gehabt haben! Oder einem Kind wurden die Augen verbunden und ein anderes führte es durch ein Labyrinth aus Stöckern. Da war großes Vertrauen gefragt. An einer anderen Station erkannten wir, wie schwer es doch ist, die Arme nur 5 Minuten ausgestreckt in die Höhe zu halten.

Erschöpft, vollkommen durchgeschwitzt und mit müden, schmerzenden Beine kamen wir vor dem „Gelobten Land“ an. Doch um hineinzukommen, mussten wir erst sieben- mal um die Stadtmauer, welche aus einer (2x5)m großen Kartonwand bestand, laufen, bis sie endlich nach einem Trompetensolo einfiel. Diese vielen Erlebnisse wurden in dem Kindergottesdienst verarbeitet.

Zu späterer Stunde klang dieser wunderschöne Tag mit einer gemütlichen Runde voller Spaß- und Scherzliedern aus.

Am Sonntag räumten wir unsere Zimmer auf, aßen und hatten nochmal Freizeit. Eine besondere Überraschung war das Bogenschießen für Groß und Klein. Die etwas älteren Kinder durften einen richtigen Sportbogen benutzen. Etwa um 13:00Uhr verließen auch die Letzten die Jugendherberge.

„Ich fand die Kinderfreizeit super, weil wir viel Freizeit hatten und uns diese selber einteilen konnten.“ (Jonas M.)

„Am coolsten bei dieser Kinderfreizeit fand ich die „Wüstenwanderung“. Obwohl wir nur sechs Stunden unterwegs waren, konnte ich die Zweifel aber auch den Glauben an Gott vom Volk Israel gut nachvollziehen.“ (Miriam W.)

„Ich nehme sehr gerne den Stress auf mich, weil ich es toll finde, wie die vielen Kinder zusammen spielen. Des Weiteren komme ich auch immer gern wieder, weil ich die leuchtenden Augen der Kinder sehe und mich dann an dieser Freude beteiligen kann.“ (Kerstin, Betreuerin)